Der ADT ist derzeit in Europa die nationale Organisation mit dem dichtesten Netzwerk von Innovationszentren. Weltweit betrachtet steht er nach der National Business Incubator Association der USA (NBIA) an zweiter Stelle. Allein schon aus dieser Tatsache, aber auch durch seine über 16 Jahre Erfahrung bei Planung, Aufbau und Betrieb von Innovationszentren ist der ADT weltweit zu einem gefragten Partner für den Erfahrungsaustausch geworden.
Waren die ersten internationalen Kontakte, insbesondere in die USA und nach Großbritannien, davon gekennzeichnet, Erfahrungen für den Aufbau von Innovationszentren in Deutschland zu gewinnen, so entwickelte sich dieses zunehmend auch in die andere Richtung, Erfahrungen zu vermitteln. Dieser Erfahrungstransfer in beiden Richtungen ist bislang ein wichtiger Aspekt der internationalen Arbeit.
Neben diesen Aktivitäten erlangt zunehmend die Nutzung des weltumspannenden Netzwerkes für die Etablierung von Firmenkooperationen an Bedeutung.
Hierfür die Rahmenbedingungen zu schaffen, Kristallisationsknoten im Ausland für Kooperationsaktivitäten der Unternehmen aus den Zentren zu etablieren, Partner zu entwickeln, die diese Aktivitäten vor Ort begleiten, rückt mehr und mehr in den Mittelpunkt der internationalen Aktivitäten des ADT.
Als Informationsdienstleister und Berater für seine Mitglieder, Verbände, Wirtschaftsförderungseinrichtungen oder politische Organisationen nutzt der ADT seine internationale Verankerung. Vielfältig sind die Veranstaltungen, die der Bundesverband mit internationalen Verbänden und ausländischen Partnern organisiert. Dazu zählen z. B.:
- Kooperationstreffen
- Konferenzen im In- und Ausland
- Angebote ausländischer Kooperationspartner oder Partnerverbände
Mit Zentren in West- und Nordeuropa existieren bereits seit 1998 Kooperationsprojekte im Rahmen von EU-Förderungen. Sie haben das Ziel, einen dauerhaften Austausch im „Tagesgeschäft" zu etablieren, der auch ohne Förderung funktioniert. Beispiele dafür entwickeln sich zwischen norddeutschen und dänischen bzw. baltischen Zentren, wie auch in Süddeutschland mit österreichischen oder französischen Nachbarn. Grundlage für eine erfolgreiche Kooperation zwischen deutschen, polnischen und tschechischen Zentren sind die bestehenden Kontakte zu ihnen.