Der ADT ist der Bundesverband der deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren sowie Wissenschafts- und Technologieparks. Der ADT- Bundesverband wurde 1988 auf Initiative zahlreicher Innovations- und Gründerzentren als "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Technologie- und Gründerzentren" (ADT) gegründet. Seit der Gründung des ersten Gründerzentrums in Deutschland ist deren Zahl seither kontinuierlich gestiegen.
Der Verband verfolgt das Ziel, Technologietransfer und Innovation sowie Unternehmensgründungen und Unternehmensentwicklungen zu unterstützen sowie die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Technologie- und Gründerzentren u. ä. (nachstehend insgesamt "Innovationszentren" genannt) und ihre Kompetenz zur Unterstützung innovativer Unternehmensgründungen weiterzuentwickeln und in der Öffentlichkeit angemessen darzustellen.
Besondere Aufgabe des ADT ist die aktive Unterstützung regionaler und nationaler Wirtschaftsentwicklung, vor allem:
- der Ausbau der wirtschaftlichen Basis von Innovationszentren und innovativen Unternehmen durch Erweiterung des Netzwerkes zwischen den Zentren, Industrieunternehmen, Kreditwirtschaft, Beratungsfirmen wie auch der Politik,
- die weitere Entwicklung der Leistungspotentiale der Innovationszentren zur Unterstützung der Entwicklung der Unternehmen in den Zentren,
- die Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches zwischen Trägern, Betreibern, Eigentümern und Förderern von Innovationszentren,
- die Pflege und Erweiterung des nationalen und internationalen Netzwerkes der Innovationszentren.
Darüber hinaus vertritt der Bundesverband die Interessen aller ordentlichen Mitglieder gegenüber Parlamenten, Regierungen, Wirtschaftsverbänden, der Presse und anderen Interessengruppen. Dabei ist er unabhängig von Parteien und staatlichen Institutionen.
Auf der 30. Mitgliederversammlung am 26.04.04 zur Frühjahrstagung in Leipzig wurden die folgenden Leitlinien für die weitere Entwicklung des ADT-Bundesverbandes verabschiedet
1. Die Verbandsarbeit hat das Ziel, die Mitglieder bei der Wahrnehmung ihrer Kernaufgaben – der Initiierung und Betreuung von Unternehmensgründungen, dem Innovationstransfer und der Wirtschaftsförderung - bestmöglich zu unterstützen.
Zu diesem Zweck wird der Verband neben anderem aufgabenbezogene Arbeitskreise initiieren und führen, mit dem Ziel des Erfahrungsaustausches und zur Weiterentwicklung effizienter Managementmethoden.
2. Der ADT vertritt die Interessen der deutschen Innovationszentren im öffentlichen Leben, er setzt sich ein für die Schaffung von günstigen Rahmenbedingungen für die Realisierung von Unternehmensgründungen.
3. Der ADT moderiert den Prozeß der Weiterentwicklung der Zentrenlandschaft hin zu
- Spezialisierung,
- Vernetzung der Zentren national und international,
- Aufbau von Public-Private-Partnership Projekten.
4. Der ADT unterstützt mit seinem Qualitätsbewertungssystem die ständige Kontrolle der Leistungsfähigkeit der Innovationszentren sowie ihre Anpassung an neue Anforderungen. Das Qualitätsbewertungssystem ist Grundlage für Leistungsanalysen und Bewertungsprozesse für die Innovationszentren, beispielsweise durch Landesministerien.
5. Die Zusammenarbeit mit Landesorganisationen der Innovationszentren ist geprägt von der Aufgabenteilung zwischen regionalem Wirken und bundesweiter Moderation der vorgenannten Prozesse. Landesorganisationen sollen auf die Arbeit des ADT aufbauen, sie können so die Arbeit des ADT durch ihr Wirken unterstützen und einen wechselseitigen Erfahrungsaustausch sowie die Anwendung von Arbeitsmethoden betreiben.
Leipzig, April 2004